Les instruments du calcul savant > Instruments d'intégration conservés au musée des arts et métiers |
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Orthogonalplanimeter/-integrimeter Orthogonalplanimeter/-integrimeter mit Rolle/Zylinder-Mechanismus, nach Abdank-Abakanowicz (Typ II) Dieses Instrument benutzt als Integriermechanismus die sogenannte Schraube mit veränderlicher Ganghöhe (vis à pas variable); sie wird durch eine Rolle r realisiert, die mit Druck auf der Mantellinie eines Zylinders c aufliegt. Es lassen sich, je nach technischer Ausführung der Ansteuerung dieses Mechanismus, drei Ausführungen unterscheiden, die hier als Typ I, II und III bezeichnet werden sollen (was auch die chronologische Abfolge widerspiegeln dürfte). Beim Typ I kann der Auflagepunkt des Integrierrolle r auf dem Zylinder c kann durch das hinten neben der Rolle sichtbare Rändelrad p verändert werden, wobei gleichzeitig die Zahnstange YY in x-Richtung XX parallelverschoben wird; die Richtung der Rolle r wird über die Führungsstange t und das neben ihr befindliche vordere Rändelrad p gesteuert. Die simultane Drehung beider Rändelräder muß dabei so erfolgen, daß der Fahrstift P der vorgegebenen Kurve l folgt, was sicherlich einiger Übung bedarf. Orthogonalplanimeter/-integrimeter nach Abdank-Abakanowicz, Typ I Beim Typ II kann der Auflagepunkt der Integrierrolle r auf dem Zylinder c ebenfalls durch das hinten neben der Rolle sichtbare Rändelrad p verändert werden. Die oben mit YY bezeichnete Stange ist nun jedoch nicht mehr als Zahnstange ausgeführt; die Richtung der Rolle r wird nur noch über die Führungsstange t verändert, die mittels Kreuzgelenk auf der Stange YY gleitet. Mit anderen Worten: das vordere Rändelrad p ist nun entfallen. Die Drehung des verbliebenen Rändelrades und die Bewegung des Führungsgriffs müssen dabei weiterhin und simultan so erfolgen, daß der Fahrstift P der vorgegebenen Kurve l folgt, was jedoch nur unwesentlich einfacher sein dürfte als bei Typ I. Ein solches Instrument vom Typ II befindet sich in den Sammlungen des CNAM: Orthogonalplanimeter/-integrimeter nach Abdank-Abakanowicz, Typ II Beim Typ III, der ebenfalls in den Sammlungen des CNAM erhalten sowie durch Abbildungen in den Büchern von Abadank-Abakanowicz dokumentiert ist (siehe anschließend, Inv.-Nr. 1330-0003-), sind die beiden Gleitverbindungen so ausgeführt, daß sie weitgehend reibungsfrei sind und daher die Steuerung leichtgängig und allein über den Führungsgriff des Instruments erfolgen kann. Die im allgemeinen schräge Stellung der Rolle r zum Zylinder c und ihre Bewegung längs der Mantellinie sorgen für eine Drehung des Zylinders c (siehe dazu die Schraube mit veränderlicher Ganghöhe, CNAM 13300-0004-). Die Größe der Gesamtdrehung kann an der links vom Zylinder zu sehenden Meßtrommel T mit Hilfe eines Nonius V abgelesen werden. Aufgrund der Theorie des Instruments liefert sie zu jedem Zeitpunkt den Inhalt der seit Beginn der Messung überstrichenen Fläche, insgesamt also nach einer vollständigen Umfahrung der Kontur l den von ihr umschlossenen Flächeninhalt. Diese Eigenschaft, daß die Ablesung zu jedem Zeitpunkt ein unmittelbar als Inhalt der bis dahin überstrichenen Fläche interpretierbares Ergebnis liefert, macht das Instrument sogar zu einem sogenannten Integrimeter. |
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